Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule freut sich über Spende

Die stolze Summe von 1434 € überbrachten Markus Kühnert und Robert Heininger der Schulleitung der Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule, die diese mit herzlichem Dank entgegennahm. Es ist das Ergebnis der Weihnachtssammlung von Vereinen der Pfarrei Aunkirchen, die bereits zum 26. Mal stattfand und deren Erlös jedes Jahr einem sozialen Zweck zukommt. Robert Heininger, Stadtrat und Mitglied bei den meisten ortsansässigen Vereinen, hat sie vor einem Vierteljahrhundert ins Leben gerufen. Weil er in seinem Leben so viel Gutes erleben durfte, sagt er, wolle er der Gesellschaft etwas zurückgeben, vor allem den Menschen, die nicht auf der Sonnenseite stehen. Bei den zahlreichen Veranstaltungen der Vereine in der Vorweihnachtszeit sah er eine gute Gelegenheit, seine Idee zu verwirklichen. Das Motto: „Wenn viele Leute eine kleine Spende geben, kann eine große Hilfe daraus werden“ setzt er seitdem unermüdlich jedes Jahr in die Tat um. Die überdimensionale Cola-Flasche, die dabei als Spendenbox fungiert, ist dabei sein Markenzeichen geworden. Während in der ersten Zeit die PNP- Aktion „Licht im Advent“ unterstützt wurde, ging man dann dazu über, Menschen und Einrichtungen in der Region zu helfen. An die Leukämiehilfe, den Kinderschutzbund, die Elterninitiative der Haunerschen Kinderklinik gingen Spenden, wie auch an Familien, in denen ein Mitglied schwer erkrankt war. Beim Organisationstreffen der Vereine, bei dem die Termine für die einzelnen Veranstaltungen abgestimmt werden, wurde diesmal auf Initiative von Markus Kühnert und Robert Heininger die Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule in Vilshofen ausgesucht. In dieser Einrichtung, einem Sonderpädagogischen Förderzentrum, werden Kinder und Jugendliche betreut, die Förderbedarf im Lernen, in der geistigen Entwicklung oder in der sozial-emotionalen Entwicklung haben. Oft kommen die Schülerinnen und Schüler aus Familien, die finanziell weniger gut gestellt sind. „Die großzügige Spende werden wir für Unterrichtsfahrten, Ausflüge, Fahrten ins Schullandheim und Abschlussfahrten der Klassen verwenden“, so Schulleiter Dr. Stephan Reichardt, „weil viele unserer Kinder außerhalb der Schule wenig Gelegenheit haben, einmal aus der gewohnten Umgebung herauszukommen. Die Abschlussfahrt ist für manche Schulabgänger der bisher einzige „Urlaub“, ein Erlebnis, das ihnen lange in Erinnerung bleibt und zu dem nicht jeder in seiner Zukunft wieder die Möglichkeit haben wird.“


